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Naturschönheit trifft modernes Stadtleben

Outdoor-Urlaub in schönster Natur

Von majestätischen Bergen und Seen bis hin zu tropischen Stränden und heißen Quellen: Naturfans kommen in Taiwan dank der immensen Vielfalt an Landschaften voll auf ihre Kosten.

"Ilha Formosa", die Schöne Insel, so tauften portugiesische Seefahrer ihre Neuentdeckung im Jahr 1544. Um die ursprüngliche Naturschönheit zu bewahren, hat Taiwan heute zehn Nationalparks und 13 nationale Landschaftsschutzgebiete eingerichtet – fast ein Fünftel der Landesfläche!

Foto: Taiwan Tourismusbüro

Ein wahres Schmuckstück ist zum Beispiel der Sonne-Mond-See. Eingerahmt von sattgrünen Bergwäldern wirkt er wie ein altes Tuschebild. Besonders schön ist der Blick vom Wenwu-Tempel. Nicht minder eindrucksvoll ist es, mit der Minibergbahn den Sonnenaufgang und die Wolkenmeere im Alishan-Gebirge zu bewundern und anschließend auf einer Teeplantage den weltberühmten Oolong-Tee zu kosten.

Beste Reisezeit für die schöne Insel
Die beste Reisezeit ist von Oktober bis April: In diesen Monaten kann man das warme, subtropische Klima genießen und an vielen der aufregenden Outdoor-Aktivitäten in Taiwan teilnehmen.


Foto: Taiwan Tourismusbüro

Beliebte Nationalparks

Verwunschene Wälder, Wasserfälle, Hängebrücken, 27 Berge über 3.000 Meter, in Nebel gehüllte Pavillons, Pagoden oder Tempel und eine imposante 19 km lange Schlucht: Im Taroko Nationalpark wandert man auf abenteuerlichen Pfaden entlang steiler Felswände - und wird mit märchenhaften Ausblicken belohnt.

Der Yangminshan Nationalpark nördlich von Taipeh lockt Großstädter mit rauschenden Wasserfällen, malerischen Seen, terrassenförmigen Reisfeldern, Vulkankratern, heißen Thermalquellen und einem weit verzweigten Wanderwegenetz, das oft den alten Handelswegen der Ureinwohner folgt. Tipp: Im Frühjahr blühen die Kirschbäume und Azaleen.

Foto: Taiwan Tourismusbüro

Bestes Beach Life mit heißen Sommern, weißen Sandstränden, Dünen und Palmen garantiert der Kenting Nationalpark im Süden Taiwans. Schnorchler und Taucher freuen sich über bunte exotische Fische und andere Meerestiere in den Korallenriffen. Tipp: Im Hinterland das typische taiwanesische Landleben kennen lernen.

Taiwan hat mehr als 100 Gipfel mit einer Höhe von über 3.000 Metern – der höchste (3952 m) ist der Jadeberg im Yushan Nationalpark an der Ostküste. Bergsteiger kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Naturliebhaber, die je nach Höhenlage eine faszinierende Flora und Fauna vorfinden. Tipp: Kulturinteressierte besuchen die Bergdörfer der Ureinwohnerstämme.

Schon gewusst?
In den tropischen, subtropischen und gemäßigten Klimazonen Taiwans leben zum Beispiel der Formosa-Binnenlachs, der Formosa-Felsaffe, der Formosa-Schwarzbär und der Swinhoe-Blaufasan. Und in Zentraltaiwan gedeihen Melonen, Papayas, Ananas, Bananen, Mangos, Litschis, Pflaumen sowie Reis, Zuckerrohr und Getreide aller Art im Überfluss.

Wellness mit Volldampf

Der Besuch von Badehäusern zählt zu den Lieblingsbeschäftigungen der Taiwaner – vor allem in der kalten Jahreszeit. Mehr als 100 heiße Thermalquellen vulkanischen Ursprungs sind über die Insel verteilt, zahlreiche luxuriöse Badetempel und Hotels laden zum Entspannen ein.

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