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Ein Inselreich für Entdecker

7.641 Inseln – unendliche Möglichkeiten

Lust auf Insel-Hopping? Dank tausenden Inseln bieten die Philippinen für jeden Geschmack das perfekte Eiland – vom preisgekrönten Korallenparadies Palawan über das Surf-Mekka Siargao bis hin zu den imposanten Reisterrassen im Norden Luzons.

Für Touristiker sind die Inseln nicht nur wegen ihrer Vielfalt, sondern auch wegen ihrer kombinierbaren Produkte interessant: Tauchen, Kultur, Festivals, Abenteuer und entspanntes Beach Life lassen sich zu attraktiven Rundreisen und Themenreisen verbinden.

Palawan: Kalksteinfelsen, Lagunen und Weltwunder

Palawan ist eine der spektakulärsten Inseln des Landes – nicht nur wegen der dramatischen Landschaften, sondern auch wegen ihrer ökologischen Bedeutung: Die Insel gilt als Biosphärenreservat und ist eine der Modellregionen der Philippinen.

El Nido ist das Aushängeschild: Kalksteinfelsen, türkisfarbene Lagunen und über 40 umliegende Inseln machen die Region zu einem der meistfotografierten Ziele der Welt. Inselhopping, Kajak, Schnorcheln und Tauchen sind hier Alltag, und der Fokus auf nachhaltigen Tourismus ist deutlich spürbar.

Foto: Philippine Department of Tourism

Puerto Princesa ist das wichtigste Tor zum Palawan-Archipel. Der Puerto Princesa Subterranean River National Park, ein UNESCO-Weltnaturerbe und eines der „New 7 Wonders of Nature“, zieht naturbegeisterte Gäste aus aller Welt an. Die Stadt selbst bietet Kultur, Geschichte und Zugang zu ursprünglichen Stränden, Mangroven und Höhlen.

Hotspot für Unterwasserfans ist das 100 km² große, vorgelagerte Tubbataha-Riff (Unesco-Weltnaturerbe), das größte zusammenhängende Korallenriff des Archipels. Ebenso angesagt bei Tauchern, aber auch bei Abenteurern ist Coron. Japanische Schiffswracks aus dem Zweiten Weltkrieg, kristallklare Süßwasserseen wie der Kayangan Lake und dramatische Kalksteinformationen zeichnen die Insel aus. Tipp: Authentisch übernachten in Hausbooten.

Mindoro: Tauch- und Sommerparadies Puerto Galera

Das UNESCO-Biosphärenreservat Mindoro ist ein Tauch-Magnet. Puerto Galera gilt dank farbenprächtiger Korallenriffe und glasklarem Wasser sogar als einer der renommiertesten Spots weltweit. Neben dem Unterwassererlebnis ziehen auch Strände wie White Beach und Sabang Beach sowie Dschungelpfade und Wasserfälle Besucher an.

Spannende Unterwasserwelt
„Der FamTrip war ein erstes Kennenlernen, beim nächsten Mal auf den Philippinen werde ich als leidenschaftlicher Taucher speziell die Unterwasserreviere der Inselwelt erkunden.“

Poldi Rücker, Ernesto Customized Tours in Giessen
Foto: Philippine Department of Tourism

Visayas: Siargao, Siquijor und Dumaguete – Vielfalt in einer Region

Philippinens Surf-Hauptstadt Siargao lockt mit ihrem entspannten Lifestyle und dem legendären Spot Cloud 9, der für seine kraftvollen Wellen gerühmt ist. Doch Siargao ist mehr als Surfen: weiße Sandstrände, versteckte Lagunen, Höhlen und Wasserfälle prägen die Landschaft und laden zum Entdecken ein.

Siquijor gilt als „Healing Island“ und ist bekannt für mystische Heiltraditionen, dichte Wälder und eine ruhige Atmosphäre. Die Insel kombiniert weiße Sandstrände und Korallengärten mit Naturhighlights wie Wasserfällen und Höhlen. Traditionelle Heiler und alte Rituale machen Siquijor zu einem besonderen Ziel für Gäste, die Erholung und kulturelle Tiefe suchen.

Dumaguete auf Negros verbindet urbanen Charme mit Natur und ist Ausgangspunkt zu spektakulären Ausflugszielen wie den Casaroro Falls und Apo Island, einem der besten Tauchreviere der Welt. Die Stadt selbst punktet mit Kultur, Märkten, Cafés und einer relaxten Atmosphäre, die perfekt zu einem Inselhopping-Programm in den Visayas passt.

Inselhopping leicht gemacht
Für Inselhopping sind Inlandsflüge die schnellste und einfachste Option, besonders zwischen den Archipelen. Für kürzere Distanzen sind Fähren und Speedboats oft die beste Wahl, etwa zwischen El Nido und Coron oder rund um Bohol.
Foto: Philippine Department of Tourism

Luzon: Reisterrassen, Kolonialgeschichte und Vulkane

Der Norden Luzons ist ein Klassiker auf Rundreisen: die majestätischen Reisterrassen von Banaue in der Region Ifugao, oft als „Stufen zum Himmel“ bezeichnet, sind UNESCO-Weltkulturerbe und ein beeindruckendes Zeugnis traditioneller Ingenieurskunst. Die koloniale Altstadt von Vigan, ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe, zieht Besucher mit kopfsteingepflasterten Straßen und spanischer Architektur in ihren Bann.

Für Abenteurer sind die Vulkane der Region ein weiteres Glanzlicht: Der Pinatubo mit seinen Aschebergen und heißen Quellen bietet spektakuläre Landschaften, und der Mount Mayon mit seinem perfekten Kegelformat ist für Trekking und Fotografie wie gemacht. In Baguio City, eingebettet in die malerische Berglandschaft, lockt das Panagbenga-Festival – ein farbenprächtiges Blumenfest mit Umzügen, Straßentänzen und Kunst.

Foto: Philippine Department of Tourism

Mindanao: Kulturfestivals und fruchtbare Landschaften

Von Wasserfälle und Berggipfeln bis Festivals: Mindanao, die südlichste Inselgruppe des Archipels, ist ein Topziel für Kultur- und Naturreisen. Davao City, der „Obstkorb der Philippinen“, beeindruckt mit Obstplantagen, Orchideenfarmen und einer üppigen Landschaft. Beim jährlichen Kadayawan Festival wird die Ernte gefeiert – mit traditionellen Tänzen, Musik und Ritualen verschiedener Ethnien.

Abenteuer- und Entdeckerinseln Camiguin, Sabtang und Samar

Zwischen Bohol und Mindanao gelegen: Camiguin mit seinen Traumstränden, Vulkanen und heißen Quellen ist touristisch noch wenig erschlossen. Auf Sabtang Island erleben Reisende die künstlerischen Traditionen des Ivatan-Volkes. In Samar verspricht das Torpedo-Extrem-Boot-Abenteuer auf dem Ulot River Nervenkitzel, wenn Gäste in langen Holzkanus den wilden Fluss hinabsausen – eine Alternative zum klassischen Rafting.

Foto: Philippine Department of Tourism

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