Normandie

Frankreichs Garten am Meer

Imposante Kreidefelsen und lange Sandstrände, Geschichten von Richard Löwenherz und den Malern des Impressionismus, Gaumenfreuden und Gärten zum Verlieben: Die Normandie ist unverwechselbar.

Kunstliebhaber wandeln in der Normandie auf den Spuren des Impressionismus in Giverny oder entlang der Blumenküste. Geschichtsfans entdecken die Geschichte der Wikinger und folgen den Spuren von Wilhelm dem Eroberer oder Richard Löwenherz. Und das neue Museum Historial Jeanne d’Arc in Rouen verspricht eine spannende Begegnung mit der berühmten Freiheitskämpferin Johanna von Orléans.

Romantiker erkunden malerische Mittelalterstädte, Burgen und Abteien. Natur- und Aktivurlauber erleben auf zahlreichen Fahrrad- und Wanderrouten ihr Paradies. Und Architekturkenner entdecken in Le Havre „die Moderne am Meer“ – für das rekonstruierte Zentrum wurde die Stadt sogar als Unesco-Weltkulturerbe ausgezeichnet.

Potenzial hat die Normandie zudem als Ziel für Genießer, die sich hier über spritzigen Cidre und erlesenen Calvados freuen. Denn der Golfstrom beschert der Normandie ein mildes Klima, das nicht nur den malerischen Gärten der Region, sondern auch den normannischen Äpfeln zugutekommt.

Die Normandie hält aber noch viele andere Sehenswürdigkeiten bereit. Die Nummer eins ist der Klosterberg Mont-Saint-Michel, der seit 2015 wieder regelmäßig zur Insel wird. Ein Lieblingsmotiv ist auch die Steilküste von Etretat mit dem viel gemalten Kreidefelsen, der wie ein Arm ins Meer greift. Schmuckstücke sind außerdem die Fachwerkstadt Rouen, die Küstenorte Deauville und Trouville, Caen mit meisterhaften romanischen Kirchen und der Burg von Wilhelm dem Eroberer, der Kurort Bagnoles de l'Orne mit seiner nostalgischen Belle-Époque-Architektur und die charmant-raue Hafenstadt Granville.

Unter den Attraktionen sind auch versteckte Schätze wie Haras du Pin, das älteste Nationalgestüt Frankreichs, die Manufaktur Bohin, die einzige verbliebene Stecknadelmanufaktur Frankreichs, Port Racine, der kleinste Hafen Frankreichs, oder das Scriptorial, das Manuskriptenmuseum von Avranches, wo die alten Schriftstücke der Mönche des Mont-Saint-Michel aufbewahrt werden.

Gut zu wissen: Paris ist sozusagen das „Tor zur Normandie“. Giverny, zum Beispiel liegt eine gute Stunde von der französischen Hauptstadt entfernt. Nach Rouen sind es zwei, nach Étretat an der Küste drei Autostunden. Mit dem Zug geht es sogar noch schneller, und von Paris aus gibt es zahlreiche Direktverbindungen, etwa nach Giverny, Rouen, Le Havre, Caen, Deauville-Trouville, Granville oder Cherbourg. Wer also nach Paris Charles de Gaulle oder Orly fliegt, kommt per Zug oder Mietwagen ganz schnell und bequem in die Normandie.

Bis bald in der Normandie!

 

Weitere Informationen

Normandie Tourismus hat eine spezielle Webseite für Touristiker mit vielen nützlichen Hintergrundinformationen, News, einer kostenlosen Fotothek und Broschüren, einer interaktiven Karte und vielem mehr. Dort können sich Reiseprofis zudem für den kostenlosen Newsletter für Touristiker anmelden, der viermal im Jahr erscheint. Bei allen Fragen rund um die Normandie steht Reiseverkäufern auch Sawina Oehlke, die Vertreterin des Tourismusverbands in Deutschland, sehr gern per E-Mail an sawina.oehlke@atout-france.fr zur Verfügung.

 

Highlights 2019

Großes Hafenfest „Armada von Rouen“ Einige der größten Segelschiffe der Welt legen dann für zehn Tage an den Kais von Rouen an und können kostenlos besichtigt werden. 6.-16. Juni 2019, www.armada.org

Historisches Jubiläum 75 Jahre D-Day Im Juni 2019 erinnert die Normandie zum 75. Mal an die Landung der Alliierten 1944 und die darauf folgende Schlacht um die Normandie.

 
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