Stadt der Superlative

Die Stars der Wüste rufen

Überwältigende Naturerlebnisse gehören auch zur Las Vegas-Erfahrung. Die Glitzermetropole in der Mojave-Wüste ist ein idealer Ausgangspunkt, um die filmreifen State- und Nationalparks aktiv zu entdecken, ob beim Wandern, Klettern, Mountainbiking, Rafting oder Motorradfahren und Camping.

Die Hauptstadt des Entertainments kann auch Outdoor – hier der Valley Fire State Park.
Foto: Las Vegas Convention And Visitors Authority

Insbesondere der Spätherbst und Winter sind dafür ideal, da dann angenehme Temperaturen herrschen und die Sonne dennoch verlässlich mehrere Stunden pro Tag scheint. Alle Naturschutzgebiete sind ganz einfach mit dem Mietwagen zu erreichen. Alternativ können Urlauber auch eine der unzähligen Touren von Las Vegas aus buchen, wahlweise sogar per Helikopter.

Naturwunder in Nevada

An erster Stelle steht natürlich der Grand Canyon – die gigantische, mehr als 400 Kilometer lange Schlucht ist eines der Wahrzeichen der USA und wurde über Millionen von Jahren vom reißenden Colorado River ins Gestein des Colorado-Plateaus gegraben. Die meisten Touren starten am South Rim, andere Wege beginnen auf der Nordseite oder von Westen aus durch das Hualapai-Reservat. Tipp: Nur 35 Minuten dauert die unvergessliche Anreise per Hubschrauber.

Gigantische Talsperre: Der Hoover Dam wurde 1935 eröffnet und erhebt sich 220 Meter über den Colorado River.
Foto: Las Vegas Convention And Visitors Authority

Hotspots für Technik und Wassersport-Fans

Nur eine Stunde östlich von Las Vegas lockt der Hoover Dam, ein kolossales Wunderwerk der modernen Technik – hinter dem der Colorado River zum Lake Mead angestaut wird, dem größten künstlich angelegten See der USA. Mit dem Kajak oder Motorboot lassen sich hier zahllose Buchten und Canyons entdecken. Auch Wasserski und Banana-Boat-Rides sind beliebte Aktivitäten. Der Colorado River selbst lädt zu Rafting- und Kajaktouren ein.

Auf den Spuren der Ureinwohner

Der Valley of Fire State Park nördlich von Lake Mead ist für seine feuerroten, versteinerten Sanddünen und jahrhundertealte Zeichnungen der Ureinwohner berühmt. Die faszinierenden Felsbilder der Native Americans sind auch im Red Rock Canyon eine halbe Stunde westlich von Las Vegas auf einer Wanderung zu bewundern. Die rötlich schimmernden Sandsteinfelsen sind dazu auch ein beliebter Spielplatz für Kletterer.

Nur 27 Kilometer westlich von Las Vegas in den Spring Mountains gelegen: der Red Rock Canyon.
Foto: Las Vegas Convention And Visitors Authority

Heiß und tief oder lieber kühl und tierisch?

Im Nationalpark Death Valley, rund zwei Autostunden von Las Vegas entfernt, finden Besucher das Badwater Basin, den tiefsten Punkt der USA mit 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel. Im Sommer werden hier Temperaturen von mehr als 50°C gemessen! Tipp: Nachts ist der Sternenhimmel über dem als „International Dark Sky Park“ anerkannten Nationalpark ein unglaubliches Erlebnis.

Weitaus kühler im Sommer ist es dagegen in den Spring Mountains. Die Ureinwohner Nordamerikas verbrachten hier ihre Sommer, um der Hitze der Täler zu entkommen. Rund um den 3627 Meter hohen Mount Charleston sind tierische Begegnungen übrigens keine Seltenheit – hier leben zum Beispiel Wapiti-Hirsche, Dickhornschafe und sogar wilde Mustangs.

Tipp für Wintersport-Fans
Nur rund 50 Kilometer von der Glitzermetropole entfernt, lädt im Winter der Las Vegas Ski and Snowboard Resort im Lee Canyon zum Skifahren ein.
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