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Versteckte Kosten bleiben Aufreger

Versteckte Gebühren, die erst am Ende eines Prozesses angezeigt werden, sind und bleiben das Haupt-Ärgernis bei der Reisebuchung im Internet.

Reisebuchungen im Internet sind beliebt, versteckte Gebühren nicht.
Foto: Thinkstock

Das Online-Reisebüro Ebookers hatte dazu eine Studie bei der GfK in Auftrag gegeben, die Anfang Februar 1000 Menschen befragte. Demnach achten 84 Prozent der Befragten bei Urlaubs-, Flug- und Hotelbuchungen auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und vergleichen Preise im Internet. Als Vorteil der Reisebuchung im Netz sehen 60 Prozent den schnellen und übersichtlichen Preisvergleich. 75 Prozent der Befragten ärgern sich demnach über versteckte Gebühren, die erst am Ende des Buchungsprozesses angezeigt werden.

Auch das Aufdrängen zusätzlicher Leistungen während des Buchungsprozesses (57 Prozent) und eine umständliche Website-Navigation (54 Prozent) wirken sich demnach negativ aus. Knapp ein Viertel der Personen, die Reisen im Internet buchen, haben Angst vor Datendiebstahl beim Anlegen eines Kundenkontos oder bei der Angabe personenbezogener Daten.

„Die Preissensibilität deutscher Verbraucher ist der Grund, warum Online-Reisebüros sich in Vergleichsportalen möglichst weit oben im Suchergebnis platzieren möchten. Das gelingt aber nur mit dem niedrigsten Preis“, so Pierre Alain Regali, Regional Managing Director für Deutschland bei Ebookers. „Den erreichen manche Online-Anbieter nur, indem sie Zusatzgebühren nicht im beworbenen Preis angeben, sondern erst während des Buchungsverlaufs aufführen, so dass vom Schnäppchenpreis eines Billigfliegers keine Rede mehr sein kann.“

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