To-Do-Wettbewerb

Preise für Kambodscha, Mexiko und Iran

Der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung hat erneut sozialverantwortliche Projekte ausgezeichnet. Dies sind die Gewinner.

Ausgezeichnet wurde ein Projekt aus Kambodscha.
Foto: TO DO! Award

Bei dem Wettbewerb geht es um Tourismus-Projekte, bei denen die Interessen der lokalen Bevölkerung durch eine Teilnahme an der Planung und Umsetzung besonders berücksichtigt werden. Dazu zählen faire Entlohnung, Aus- und Weiterbildung, Stärkung der eigenen Kultur sowie weitere Maßnahmen zu einer nachhaltigen Tourismus-Entwicklung. Die Preise werden im Rahmen der ITB am 5. März in Halle 4.1 verliehen. Die diesjährigen Preisträger wurden nun bekanntgeben:

  • Beim Chambok Community Based Ecotourism Project in Kambodscha wurde erreicht, dass über 70 Holzkohlenmeiler stillgelegt und die Jagd auf Wildtiere unter Kontrolle gebracht werden konnten. Inzwischen gibt es dort sogar ein touristisches Angebot wie Homestay-Unterkünfte, Wanderungen oder Ausfahrten. Pro Jahre kommen 10.000 Gäste.
  • Die mexikanische Grupo Ecológico Sierra Gorda (GESG) will die Lebensbedingungen der Bevölkerung in der Sierra Gorda verbessern. Zur Schaffung alternativer Einkommensmöglichkeiten wurden die Entwicklung von passenden touristischen Angeboten in der Region, von Unterkünften und kleinen Restaurants über Kunsthandwerk bis hin zu kleinen Museen oder historisch interessanten Orten unterstützt.
  • Die Boomkolbeh – Turkmen Ecolodge am Rande des Golestan-Nationalparks im Norden vom Iran verfügt über 20 Schlafplätze. Im Gemeinschaftsraum sind traditionelle Alltagsgegenstände, Bekleidung oder Kunsthandwerk ausgestellt. Angeboten werden naturnahe Ausflüge und Exkursionen in den Nationalpark.

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