Studie

Marketing-Budgets bleiben stabil

Die Touristikbranche setzt beim Marketing auf Print und verstärkt auf digitale Medien. Es gibt aber auch Überraschungen. In Social Media will die Branche deutlich weniger investieren.

Aktiv-Reisende stehen im Mittelpunkt des Werbeinteresses.
Foto: Ryan McVay/Digital Vision

Die Verlagsgruppe Mairdumont Media hat für ihre Studie „Werbung und Kommunikation im Tourismus“ 228 Marketing-Entscheider von Tourismus-Verbänden, Reiseveranstaltern und Verkehrsträgern befragt. Sie sollten beantworten, wie sich ihre Budgets entwickeln und auf welche Medien sie im kommenden Jahr einen Fokus setzen. Heraus kam, dass digitale Medien wie im Vorjahr der zentrale Werbeträger der Branche sind. Erstmals lasse sich aber eine deutliche Zurückhaltung im Social Media erkennen. Auf die Netzwerke setzen nur noch 42 Prozent, 26 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr.

Print-Werbung werde weiterhin in den Gattungen Zeitung, Fachzeitschrift, Reiseführer, Reisemagazinen, Katalogen und Flyer eingesetzt. Die Werbung per Post nehme hingegen ab. Den inhaltlichen Fokus ihrer künftigen Kampagnen wollen Dreiviertel der Befragten auf das Image legen.

Die Mehrheit der Befragten gab stabile Budgets an. Zwei von drei Befragten (66 Prozent) erwarten gleich bleibende Budgets für die unternehmenseigenen Marketing-Aktivitäten. Die Aussicht auf steigende Budgets ist allerdings von 29 auf 21 Prozent gesunken. 13 Prozent der Entscheider erwarten sinkende Gelder.

Als wichtigste Zielgruppe werden die „Aktiv-Reisenden“ genannt. Die Generation 50 Plus spielt nur noch in den Kommunikationsplänen von 76 Prozent der Befragten eine Rolle. Im Vorjahr waren es 92 Prozent. Mairdumont ist Europas größten Verlag für Reise- und Freizeitmedien.

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