Griechenland

Hellas blüht wieder auf

Tourismus in der Krise? Nein, dieses Image hat Griechenland nach dem Rekordjahr 2013 abgeschüttelt. Die sehr guten Buchungen auch für die aktuelle Sommersaison stützen den Optimismus – es werden neue Bestmarken erwartet. Die Branche hat aus den schwierigen Jahren gelernt.

17,9 Millionen ausländische Besucher durften die griechischen Hoteliers und Pensionswirte 2013 begrüßen – so viele Gäste wie nie zuvor. 2,7 Mill. Urlauber kamen dabei aus Deutschland. Besonders gefragt bei den Veranstaltern: die Inseln und Halbinseln mit ihren Traumstränden.

Tourismus als Zugpferd

Die griechische Wirtschaft setzt auf den Tourismus, um die Auswirkungen der Finanzkrise zu überwinden. Fast jeder fünfte Job hängt direkt oder indirekt mit Fremdenverkehr zusammen. Ministerpräsident Antonis Samaras sagt: „Der Tourismus ist die Lokomotive, die unter Dampf steht und nun beginnt, unser Land aus der schmerzhaften sechsjährigen Rezession zu ziehen.“

Das Land wird nicht mehr als Krisenherd wahrgenommen – was auch prompt einen Anstieg der Buchungszahlen zur Folge hatte. Bereits im Herbst vergangenen Jahres mussten einige Regionen in Griechenland deswegen einen Buchungsstopp ausgeben. „Denn in den Jahren rückläufiger Gästezahlen aus Deutschland haben sich schnell andere gefunden, die gerne die ‚verwaisten Betten‘ der deutschen Reiseveranstalter ausfüllten“, erläutert Hellas-Reisen-Chef Kostas Karapanos.

Neue Ansätze und Investitionen

Ein wichtiger Grund für den Aufschwung: Zwischen dem nationalen Fremdenverkehrsamt, dem Ministerium für Tourismus und Marketing Greece (www.discovergreece.com), der privatwirtschaftlichen Initiative der griechischen Reisebranche, gibt es auf operativer Ebene nunmehr eine engere Zusammenarbeit.

Ihr Ziel: Hoteliers sollen Anreize zur Modernisierung bestehender Resorts erhalten, und es sollen hochwertige integrierte Tourismuszonen mit Hotels, Ferienwohnungen, Restaurants und Freizeiteinrichtungen wie Marinas entstehen, ob auf Kreta, auf dem Festland oder auf kleineren Inseln wie Milos und Ios. Urlaubern soll bewusst werden, dass Griechenland mehr als Inselhüpfen, urige Tavernen und schnuckelige Pensionen zu bieten hat. Bestes Beispiel: das Strand- und Golf-Resort Costa Navarino, Griechenlands größtes Tourismusprojekt an der Südwestküste der Halbinsel Peloponnes. Außerdem soll die bislang stockende Privatisierung von Landflächen und regionalen Flughäfen weiter vorangetrieben werden.

Zeigen, was man hat

Eine Priorität des Tourismusministeriums: Die Saison soll auf zehn Monate erweitert werden und sich nicht mehr nur auf die Monate Mai bis September konzentrieren. Die Öffnungszeiten der wichtigsten Museen und archäologischen Stätten wurde bereits auf sieben Tage in der Woche und zwölf Stunden pro Tag verlängert. Ministerpräsident Samaras: „Wir müssen zeigen, was wir haben – und Griechenland hat vor allem Kultur zu bieten."

Neben dem Bade- und Kulturtourismus wird auch immer mehr Augenmerk auf thematisch orientierte Urlaubsangebote gelegt, sei es Wellness- und Gesundheitstourismus, Agrartourismus, Sport- und Aktivtourismus oder Religionstourismus mit spirituellen Reisen.
Auch online wird investiert: Denn obwohl Deutschland vor Großbritannien der wichtigste Quellmarkt ist, gibt es keine offizielle Website in deutscher Sprache von der Griechische Zentrale für Fremdenverkehr. Noch. Denn dies soll sich im nächsten Jahr ändern – dann wird Visit Greece in acht Sprachen Lust auf Hellas machen.

Kontakt

Griechische Zentrale für Fremdenverkehr
Holzgraben 31D
60313 Frankfurt
Tel: 069-257827-0
E-Mail: info@gzf-eot.de
Website: www.gzf-eot.de

Marketing Greece
Tel: 030-210 36 49 08-0
E-Mail: info@marketinggreece.com
Website: www.marketinggreece.com

Unser Partner

Impressum AGB Datenschutz Kontakt
© 2016 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten